Wenn der Hund nicht hört


Wenn der Hund nicht hört – Wie du durch Selbstreflexion Probleme mit deinem Hund lösen kannst 

Hundeerziehung kann manchmal eine echte Herausforderung sein. 

Du hast alles probiert: Hundeschule, Hundetrainer, unzählige Tipps aus Büchern und dem Internet. Und trotzdem scheint das Verhalten deines Hundes nicht besser zu werden. Vielleicht hast du mittlerweile das Gefühl, dass das Problem gar nicht an deinem Hund liegt, sondern an dir selbst. 

Wenn das so ist, dann hast du bereits einen wichtigen Schritt gemacht – die Erkenntnis, dass du selbst ein Teil der Lösung sein kannst. 

Selbstreflexion: Der Schlüssel zur erfolgreichen Kommunikation zwischen Mensch und Hund

Selbstreflexion ist der Prozess, sich selbst, sein Handeln und seine inneren Einstellungen kritisch zu hinterfragen. Für Hundebesitzerinnen bedeutet das, nicht nur das Verhalten des Hundes zu analysieren, sondern auch die eigene Reaktion darauf. 

Hunde sind sehr feinfühlige Wesen und reagieren stark auf die Energie und Emotionen, die ihre Menschen ausstrahlen. Wenn du beispielsweise gestresst, ängstlich oder frustriert bist, wird dein Hund das spüren und möglicherweise ebenfalls unsicher, nervös reagieren oder dich sogar verteidigen.. 

Das eigene Verhalten hinterfragen

Um echte Veränderungen im Verhalten deines Hundes zu erreichen, solltest du dir folgende Fragen stellen: 

Wie fühle ich mich in den Situationen, in denen mein Hund problematisches Verhalten zeigt? Bin ich angespannt, unsicher oder vielleicht sogar wütend? Diese Emotionen können unbewusst auf deinen Hund übertragen werden. 

Wie reagiere ich auf das Verhalten meines Hundes? Schimpfe ich, werde ich laut, oder reagiere ich hektisch? Solche Reaktionen können deinen Hund weiter verunsichern und das Problem verstärken. 

Welche Erwartungen habe ich an meinen Hund? Habe ich überhaupt Erwartungen? Erwarte ich schon das falsche Verhalten oder erwarte ich zu viel in viel zu kurzer Zeit?  

Welche Rolle spielen meine eigenen Routinen und Strukturen? Wie klar und einschätzbar (vertrauenswürdig) bist du für deinen Hund? Gilt eine Regel heute nicht und morgen wieder schon? Das kann deinen Hund verwirren und sein Verhalten negativ beeinflussen. 

Die Macht der Selbstsicherheit für eine harmonische Mensch-Hund-Beziehung

Eine der wichtigsten Fähigkeiten, die du als Hundebesitzerin entwickeln kannst, ist deine Selbstsicherheit. Sie schenkt deinem Hund Halt, Vertrauen und gibt ihm ebenfalls Sicherheit. innere Ruhe. 

Stelle dir vor, wie dein idealer Spaziergang mit deinem Hund aussieht. Du bist ruhig, gelassen und führst deinen Hund sicher durch jede Situation. Diese innere Gelassenheit wird sich auf deinen Hund übertragen und sein Verhalten positiv beeinflussen. 

Die Kraft der Konsequenz und Klarheit 

Hunde brauchen klare und konsequente Führung. Doch das bedeutet nicht, dass du streng oder autoritär sein musst. Es geht vielmehr darum, deinem Hund durch klare Signale und Wiederholungen zu zeigen, was du von ihm erwartest. Wenn du selbst unsicher bist oder deine Anweisungen ständig änderst (Kommandosalat ;)), verwirrst du deinen Hund und er wird möglicherweise das Verhalten zeigen, das du eigentlich verhindern möchtest. 

Eine gute Übung für mehr Konsequenz ist, dir die für euch passenden Regeln zu überlegen, die in bestimmten Situationen gelten sollen. Diese Regeln solltest du dann ruhig und beständig umsetzen. Dein Hund wird dadurch Klarheit und Halt gewinnen und kann sich entsprechend verhalten.

Unterstützung für die erfolgreiche Kommunikation zwischen Mensch und Hund

Selbstreflexion ist der essenzielle Schritt für eure Veränderung. Doch diesen Schritt alleine zu gehen ist, wie alles Neue und Ungewohnte, nicht immer einfach und kann viel Zeit und lange Umwege mit sich bringen. 

Um wirklich die Ursache für euer Problem zu finden und schnellstmöglich deine Wunschvorstellung mit deinem Hund wahr zu machen, macht es Sinn, die Abkürzung zu nehmen und Unterstützung anzunehmen.

Fazit: Gemeinsam zu einer harmonischen Hund-Mensch-Beziehung

Probleme mit dem Hund zu haben, kann frustrierend und belastend sein. Doch der Schlüssel zur Lösung liegt oft nicht nur beim Hund, sondern auch bei dir selbst. Durch Selbstreflexion, das Erkennen eigener Muster und das bewusste Arbeiten an deiner inneren Haltung kannst du nicht nur das Verhalten deines Hundes verbessern, sondern auch eure Bindung stärken. 

Wenn du Unterstützung auf diesem Weg suchst, sind wir bei Animal Human Life genau die richtigen Ansprechpartner für dich. Wir sind Expertinnen für die Kommunikation zwischen Mensch und Hund und helfen dir dabei, die nötige Selbstsicherheit zu entwickeln und die für euch richtige Methode zu finden, um eine harmonische und glückliche Beziehung zu deinem Hund aufzubauen. 

Kontaktiere uns gerne hier für ein unverbindliches Beratungsgespräch. 

Petra Krejci

Expertin für Mensch-Tier-Beziehungstraining


Wir zeigen dir den Weg, wie Du zum Dream-Team mit deinem Tier wirst und dabei entspannt, selbstsicher und authentisch in allen Situationen für euch bist.

Ich verbinde meine über 30 Jahre Erfahrung mit Hunden – durch eigene Zucht & Hundetraining in unterschiedlichsten Bereichen – und meine mehr als 10 Jahre Erfahrung mit Esel, Ponys und Pferden – im Bewusstseinstraining, der tiergestützten Therapie und diversen Trainings.
Die in dieser Zeit gemachten Erfahrungen kombiniert mit fundiertem Wissen und Kenntnissen schaffen heute meine Basis Menschen und Tiere zu ihrem harmonischen Zusammenspiel zu führen.

Das ist die Grundlage, auf der alles aufbaut und die alles so leicht macht.



Hinterlasse einen Kommentar